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Inhalt des aktuellen Börsenbriefs vom 03.07.2020:

*** IN EIGENER SACHE UND ZUR BELUSTIGUNG ***
Ich möchte Ihnen kurz einen Einblick darin geben, was die temporär befristete Mehrwertsteuer für mich bedeutet. Sie wissen ja sicherlich, dass für die zweite Jahreshälfte 2020 der Mehrwertsteuersatz gesenkt wurde. Für den Heibel-Ticker bedeutet das eine Senkung um 2% von 7% auf 5%.

Ich habe diese Senkung direkt nach Verkündung weitergegeben, die 2% Differenz für den Monat Juni trage ich selbst.

Ab Juli gilt nun offiziell die reduzierte, verminderte MWSt von 5%. Wer nun aber denkt, ich könnte einfach jede für die kommenden 6 Monate ausgestellte Rechnung auf 5% setzen, der irrt.

Das Chaos verbirgt sich hinter dem Begriff „Leistungserbringung”. Der Mehrwertsteuersatz bemisst sich nach dem Termin der Leistungserbringung. Wenn Sie also eine Hose kaufen, dann ist der Kaufzeitpunkt natürlich gleich dem Zeitpunkt der Leistungserbringung, Sie nehmen die Hose ja in der Regel sofort mit. Das gleiche gilt beim Kauf eines Autos.

Der Heibel-Ticker ist jedoch ein Abonnement, dessen Leistungserbringung am Tag der Lieferung der letzten im Abo enthaltenen Ausgabe erfolgt. Wer heute also ein Jahresabonnement abschließt, der bekommt die Leistung erst mit dem Versand der letzten in seinem Abo enthaltenen Ausgabe des Heibel-Tickers, also in einem Jahr. Daraus folgt, dass für heute abgeschlossene Jahresabos natürlich ein MWSt. von 7% und nicht von 5% gilt.

Auf der anderen Seite habe ich jedoch all denjenigen, die vor einem Jahr ein Jahresabo abgeschlossen haben, zu viel MWSt. berechnet, da deren Abo in dem Zeitraum abläuft, für den die 5% gelten. Ich habe meinen Kunden also zu viel abgerechnet und habe auch zu viel an das Finanzamt abgeführt. Kein Wunder, damals wußte noch niemand etwas über den heute gültigen MWSt.-Satz.

Für eine zumindest teilweise Abwicklung des MWSt-Geschenks unserer Regierung schlägt das Finanzamt nun vor, mir die für die Vergangenheit zu viel abgeführte MWSt zu erstatten, ich müsste dafür lediglich ermitteln, für welche Rechnungen das der Fall ist. Da ich verschiedene Vertragslaufzeiten anbiete, ist das nicht so einfach. Eine entsprechende Auswertung aus meiner Datenbank wird sicherlich einige hundert Euro kosten und damit vermutlich mehr, als ich an Erstattung erwarten würde.

Für Sie, liebe Kunden, schlägt das Finanzamt kurzerhand vor, auf die Erstattung der 2% zu verzichten. Ich brauche Ihnen die 2% nicht zurücküberweisen, wenn‘s nach dem Finanzamt geht. Dafür bin ich dankbar, aber war die MWSt-Senkung nicht ein Geschenk für den Konsumenten?

Für die jetzt zu erstellenden Rechnungen kann das Ganze ja differenziert je nach Abolaufzeit und Endedatum behandelt werden, oder? Nun, auf der einen Seite müsste ich auch dafür meinen Entwickler beauftragen, eine entsprechende Logik einzubauen. Erschwerend kommt jedoch bei mir hinzu, dass das Abo mit dem Tag des Zahlungseingangs startet, nicht mit dem Tag der Rechnungsstellung. Auch hier bin ich mir also nicht sicher, ob ich stets die richtige MWSt berechne.

Wenn wir nun berücksichtigen, dass für jeden Kunden von Ihnen der maximale zur Diskussion stehende Betrag 4,96 Euro sind (bei 225 EUR für ein Plus Express Jahresabo), dann lässt sich vermuten, dass viele von Ihnen auf das ganze Hickhack auch verzichten können.

Für den Heibel-Ticker wird das Ganze jedoch vermutlich ein Nullsummenspiel: Seit 10 Jahren habe ich eine mehr oder weniger gleichbleibende Kundenzahl. Wer nun in den Genuss der 2% Steuersenkung kommt, ist dem Zufall überlassen.

Wenn meine Kundenzahl in den kommenden Monaten rückläufig ist, dann wäre das Finanzamt der Gewinner, wenn ich die MWSt-Senkung einfach in den kommenden sechs Monaten verwende und keine Rück- und Vorrechnung mache. Da in der Coronakrise eine Reihe neuer Kunden den Weg zu mir gefunden haben, ist eine rückläufige Entwicklung der wahrscheinlichere Fall.

Lediglich wenn sich meine Kundenzahl in den kommenden Monaten deutlich nach oben entwickeln würde, dann könnte es nachteilig für das Finanzamt sein, nicht auf die korrekte Umsetzung zu bestehen. Bei bspw. +20% Kunden würden wir bei einen Einnahmeausfall von wenigen hundert Euro sprechen.

Die Moral von der Geschicht: Ich fürchte, damit sich das Finanzamt die Option auf ein paar hundert Euro bewahrt, werde ich für viele hundert Euro Programmierungen in Auftrag geben müssen. Wahrscheinlich werde ich doppelt zahlen müssen.

Ich denke, ich werde dem Finanzamt vorschlagen, mit einer Spende über 200 Euro auf die Vor- und Rückrechnungen zu verzichten. Für Sie, liebe Kunden, bleibt es natürlich bei den 5% MWSt. in der zweiten Jahreshälfte.

*** ENDE IN EIGENER SACHE - WAR‘S LUSTIG? ***

SUMMERTIME

In den kommenden Wochen werde ich den Heibel-Ticker auf das Nötigste kürzen: Besprechung der offenen Positionen, Aktualisierung der Einkaufsliste und bei besonderen Ereignissen hänge ich mich natürlich jederzeit über den Rechner und recherchiere die Hintergründe.

In der heutigen Ausgabe liegt daher der Schwerpunkt auf dem Setzen von Stopp Loss Marken, der Aktualisierung unserer Wunschpreise für die Einkaufsliste und auf dem Ausblick für die kommenden Wochen.

In Hamburg haben wir schon eine Weile Sommerferien, entsprechend werden sie auch früh enden: Ich werde also schon im August, vielleicht Ende Juli wieder ausführlichere Ausgaben erstellen.

Im Kapitel 02 zeige ich heute, wie Skeptiker, Optimisten und Apokalyptiker, sowie sogar auch Zocker in diesen Tagen im Gleichschritt an der Börse die Kurse in die Höhe treiben. Die derzeitige Nachrichtenlage bietet eine große Vielfalt von Konjunkturerholung bis zur zweiten Coronawelle. Am Aktienmarkt gibt es für jeden Geschmack die passenden Aktien.

Die heutige Sentimentanalyse lässt eine Tendenz erkennen: Steigende Kurse. Doch gleichzeitig ist auch eine klare Warnung abzuleiten: Fallende Kurse würden kaum ein Halten kennen, da wichtige Unterstützungen abgebaut wurden. Die Details dazu lesen Sie in Kapitel 03.

Im heutigen Kapitel 04 stelle ich unsere Einkaufsliste um auf die drei Bereiche, in denen ich künftig Chancen sehe. Zudem empfehle ich eine Industrieaktien für unser Portfolio. Für eine Reihe unserer bestehenden Positionen habe ich Stopp Loss Marken definiert, die ich in der Sommerzeit fest eingeben würde, damit wir nicht vom Strand zurück kommen und feststellen müssen, dass eine unserer Aktien in den Keller gerauscht ist, ohne das wir aussteigen konnten.
... zum aktuellen Börsenbrief
Stephan Heibel vom Börsenbrief Heibel Ticker
Web zitat links grauEs waren meine Leser, die mich seit meinen ersten, damals noch kostenfreien, Publikationen 1998 im größten deutschsprachigen Aktiennewsletter im Dialog durch Motivation und konstruktive Kritik dafür begeistert haben, Börseninformationen zu erstellen. Durch den direkten Kontakt mit meinen Lesern kenne ich Ihre vielfältigen Probleme und Fragen und kann so gezielt die Antworten finden.Web zitat rechts grau
Stephan Heibel

Börseninformationen verständlich aufbereitet

Wichtiger, als den neuesten "heißen Tipp" aufzuschnappen und Börsenentwicklungen hinterherzulaufen ist es, die Finanzwelt zu verstehen. So erkennen Sie neue Trends frühzeitig und können rechtzeitig Ihr Vermögen entsprechend investieren. Seit 1988 verfolgt Stephan Heibel aktiv das Börsengeschehen und erforscht stets die wahren Hintergründe von Kursbewegungen. Gründe, die Sie nur selten in den Massenmedien hören, geschweige denn verständlich aufbereitet bekommen. Vielleicht ist es sein Wesen als Diplom Volkswirt, dass er Zusammenhänge so lange durchleuchtet, bis eine schlüssige Erklärung erzielt wurde. Vielleicht ist es sein Interesse an seinen Mitmenschen, das ihn motiviert, verständliche Formulierungen zu finden.

Was ein Börsenbrief leisten muss!

"Rendite" wird von einem Börsenbrief gefordert. "Dicke Gewinne" will der Kunde sehen. „Sagen Sie mir nur, wann ich Aktien kaufen muss“, werden wir häufig aufgefordert, dabei ist der Verkauf mindestens genauso wichtig. Kaum jemand ist bereit, seinen Job aufzugeben und auch sein Privatleben stark einzuschränken, um kontinuierlich notwendige Informationen für seine Vermögensanlage einzuholen. In der Regel sind Privatanleger bereit, 1-5 Stunden pro Woche für die Vermögensanlage aufzubringen.

Unser Börsenbrief nimmt Ihnen Zeit für Aktienanalysen ab

Stephan Heibel ist jedoch der Überzeugung, dass jeder Anleger für jede Position im eigenen Portfolio mindestens eine Stunde pro Woche aufbringen muss. Mehr als 20 Positionen kann damit kaum jemand im Blick behalten, wenn man sich nicht Vollzeit damit beschäftigt. Einen großen Teil der Arbeit, die das kontinuierliche Verfolgen von Börsenkursen mit sich bringt, übernimmt Stephan Heibel mit dem Börsenbrief Heibel-Ticker PLUS für Sie. Wir beobachten die Märkte, die Börse und einige ausgewählte Aktienkurse und fassen das Wichtigste für Sie zeitnah zusammen. Sie können Ihrem Job nachgehen und haben mehr Zeit für Ihr Privatleben.

Geld sicher anlegen? Wir empfehlen die "Drei-Speichen-Regel"

Grundsätzlich empfehlen wir die „Drei-Speichen-Regel“: Dritteln Sie Ihr Vermögen in Bei Immobilien können wir Ihnen leider nicht helfen, der Markt ist hier regional zu unterschiedlich. Beim Edelmetall setzen wir seit 2001 konsequent auf Goldmünzen und Goldbarren. Der Goldpreis spiegelt über Jahrhunderte hinweg eine stabile Kaufkraft wider. Und bei den Wertpapieren unterscheiden wir zwischen „Wert“papieren wie Unternehmensbeteiligungen, also Aktien und Unternehmensanleihen sowie „Wertlos“papieren wie ETFs, Optionen, CFDs, Hebel- und Knockout-Produkte und anderen abenteuerlichen Finanzprodukte, die sich bestenfalls für das kurzfristige Zocken eignen.

Unser Schwerpunkt im Börsenbrief

Der Heibel-Ticker Börsenbrief setzt seinen Schwerpunkt auf das Aktienportfolio und berücksichtigt hier eine
  • regionale Streuung (Europa, USA, Asien, Schwellenländer...), eine
  • Branchenstreuung (Industrie, Technologie, Pharma, Logistik, ...) sowie eine
  • Risikoneigung (Dividendentitel versus Wachstumstitel, zyklische Aktien vs. nicht-zyklische Aktien, ...).
Detaillierte Aktienanalysen werden zu Unternehmen erstellt, die uns attraktiv erscheinen. Wir haben dazu die Möglichkeit, auf einschlägiges Analystenresearch zuzugreifen. Wir unterscheiden langfristig orientierte Aktienempfehlungen und kurzfristige, spekulative Aktientipps, sogenannte Tradingideen. Diese beiden Ansätze sind im Heibel-Ticker Börsenbrief strikt getrennt, damit ein sicherheitsorientiertes Portfolio nicht plötzlich zu stark spekulativ ausgerichtet ist sondern Ihrem Vermögen die bestmögliche Sicherheit gibt. Unsere Markteinschätzungen und Aktien Analysen werden wöchentlich zusammengefasst per E-Mail an Sie verschickt. Für besonders eilige Anleger gibt es den Express-Dienst, der Aktualisierungen direkt per Mail und gegebenenfalls auch per SMS an den Kunden liefert.
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